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29.06.2019
[Rezension] Sebastian Fitzek - Das Kind
Simon ist zehn Jahre alt und braucht einen Anwalt, weil er in seinem früheren Leben Menschen ermordet hat. Bevor er seiner Krankheit erliegt, möchte sich der Junge seiner Strafe stellen. Robert Stern ist von dieser Idee anfänglich nicht begeistert, bis in eine Nachricht erreicht. Gezwungenermaßen nimmt er danach Simons Fall an, denn seine Vergangenheit scheint eine große Rolle zu spielen.
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07.12.2018
[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Insasse
Story
Vor einem Jahr verschwindet Max Berkhoff und nur der Täter weiß, wohin und was mit dem Jungen passierte. Doch dieser sitzt im Hochsicherheitstrackt der Psychatrie. Es bleibt also nur eine Möglichkeit für Max' Vater: Er muss sich selbst einweisen lassen.Und damit fangen die Probleme erst richtig an. Welche das sind, möchte ich nicht näher erläutern, denn die Angt dich zu spoilern ist zu groß. Max Berkhoff steht vor vielen Hürden, die er überwinden muss um den Verbleib seines Sohnes zu efahren. Dafür nimmt er alles in Kauf, auch seinen eigenen Verstand. Sebastian Fitzek spielt auch in seinem neustem Werk nicht nur mit der Psyche seiner Protagonisten, sondern auch mit der des Lesers.
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08.09.2018
[TAG] Lieblingsgenre
Die liebe Bettina von The Passion of Books hat mich zu diesem TAG getaggt und da mache ich doch gerne einmal mit. Der TAG besteht aus insgesamt 9 Fragen, die sich alle um das Lieblingsgenre handeln.
Ich habe ein wenig hin und her überlegt, denn seit einiger Zeit gehören Comming Out und LGBT zu meinen Lieblingen. Da diese aber ein großes Spektrum erfasst und ich noch nicht so viele Bücher davon gelesen habe, damit ich genug darüber weiß, bleibe ich hier bei meinem altbewehrtem Liebling.
06.07.2018
Eisige Schwestern - S. K Tremayne
Story
Bei einem Unfall, während die Mutter ihre Eltern mit den Zwillingen und ihrem Mann besucht, kommt eine der Schwestern ums Leben. Die Mutter ist sich sicher, dass es sich dabei um Lydia handelte doch nach 6 Jahren wird Sarah zunehmend unsicherer. War es doch nicht Lydia, sondern ihre Zwillingsschwester Kerstin? Haben sie die falsche Tochter begraben?Um noch einmal von vorne beginnen zu können ziehen Sarah und Angus mit ihr Tochter Kirstie auf eine Insel der schottischen Hebriden. Doch sie finden dort alles andere als Ruhe, denn Kirstie beginnt zu behaupten, dass sie in Wirklichkeit Lydia ist.
Während ich das Buch gelesen habe, haben sich tausende Theorien angesammelt. Ich sprang immer wieder zwischen Lydia hin und her, dann aber wurde ich schnell sicher, wer von den Zwillingen das Mädchen ist. Ein Rätsel blieb aber das Wie und Warum und Weshalb. Tremayne schafft es seine Geschichte verworren und spannend zu halten.Glaubt man das Rätsel gelöst zu haben, wippt Tremayne mit dem ausgestrecktem Finger und schüttelt wissend den Kopf. Die Spannungsbogen ist ein auf und ab, man fühlt sich wie auf einer Achterbahn.
Schreibstil
Eisige Schwestern ist aus der Sicht von Sarah und Angus geschrieben. Dabei bekommt Sarah die Sicht aus der 1. Person und Angus` die der 3. Person. Schnell konnte ich mich mit dieser Art die beiden Personen unterscheiden, anfreunden.Groß von den typischen Schreibstilen der Thrillerwelt unterscheidet sich das Buch nicht. Trotzdem schafft es den Leser von der ersten Seite an zu unterhalten.
Fazit
Eisige Schwestern ist seit langem ein Thriller der mich von anfang an fesseln konnte. Bis zur letzten Seite konnte ich den Fall nicht gänzlich lösen. Das Verwirrspiel zwischen den Charakteren die Einblicke in ihre Gedanken, Gefühle und Ängste haben mich immer hin und her springen lassen.Eisige Schwestern ist ein Buch gewesen, dass viel zu lange auf meinem SuB gelegen hat.
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10.03.2018
Der talentierte Mörder - Jeffery Deaver
Story
Detective Amelia Sachs verfolgt einen Mordverdächtigen bis in ein Einkaufszentrum. Während sie ihn, versteckt, in einem Café beobachtet, ereignet sich ein schrecklicher Vorfall.
Ein technischer Defekt an einer Rolltreppe sorgt für einen tödlichen Vorfall. Ein Mann wird durch das Getriebe zerquetscht.
Doch es war kein Unfall, wie Amelia Sachs und Lincoln Rhyme schnell herausfinden. Der Täter nutzt weitere Alltagsgegenstände um zu töten.
Was sich nach einem spannenden Thriller angehört hat, wurde für mich doch schnell zu einer Enttäuschung. Die ersten Seiten und ersten Fälle mit den ganzen Alltagsgegenständen waren noch ziemlich interessant, doch dann schien sich alles zu wiederholen. Ich hatte immer weniger Spaß und mich immer mehr durch die Seiten gequält.
Meiner Meinung nach hätte man gut und gerne einige Szenen weg lassen und das Buch somit gut 200 Seiten kürzen können.
Charaktere
Amelia Sachs, eine taffe Frau, die weiß was sie will und sich auch gerne mal über andere Entscheidungen hinwegsetzt. Und doch ging sie mir ein wenig auf die Nerven. Nicht sehr stark, aber schon etwas mehr als andere. Die Beziehung zu Rhyme fand ich allerdings wirklich interessant und hätte gerne mehr davon erfahren und gemerkt.Hätte man es nicht im Buch erwähnt, wäre mir nicht aufgefallen, dass die beiden ein Paar sind. Rhyme selbst war mir, an sich ziemlich symphatisch. Hier und da gab es einige Aussetzer, aber im Großen und Ganzen hätte ich gerne mehr aus seiner Vergangenheit erfahren.
Unabhängig voneinander lesen?
Kurz nach dem Kauf hatte ich erfahren, dass Der talentierte Mörder ein Band einer Reihe ist. Mir wurde gesagt, dass ich ihn unabhängig voneinander lesen kann und ich muss sagen, dass mir auch nicht viel gefehlt hat.
Ein paar Fragen haben sich mir schon gestellt, allerdings keine, die den Sinn des aktuellen Buches vernichtet hätten.
Fazit
Der talentierte Mörder ist ein Buch, das spannend klingt, hübsch aussieht, aber nichts spannendes beinhaltet. Man hätte den Fall auch in 300 Seiten lösen können. Die letzten 30 Seiten habe ich sogar nur überflogen.
Für Fans der Reihe, ist dieser sicherlich ein Muss und eine gute Investition. Ich selbst werde aber wohl kein Fan werden.
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03.01.2018
Stadt der Verschwundenen - James Marrison
Während eines Besuchs in der Stadt, sieht Guillermo Downes, wie eine junge Frau von der Militörpolizei verfolgt wird. Sein Versuch sie zu retten, geht schief und die Suche nach Soledad beginnt. Mit der Hilfe ihrer Schwester Pilar, sucht er nach Soledad und gerät immer tiefer in die Fänge des Militärts.
Die Geschichte rund um Guillermo und Pilar, die fieberhaft nach Pilars Schwester suchen, weist an sich nichts auf, dass einem direkt ins Auge springt. Die Story geht Schrittweise vorran und der rote Faden ist jederzeit erkennbar. James Marrison macht keine Abweichungen in die Vergangenheit und genau das gefällt mir wirklich gut. Ohne vom Weg abzukommen, begleitet man die Protagonisten auf der Suche nach der Verschwundenen.
So wie auch die Geschichte an sich, überzeugt Marrison mit seinem einfachen, aber klarem Schreibstil. Ohne viele Metaphern, erkärt er die Umgebung und die Handlung seiner Charaktere. Gerade diese Einfachheit in seiner Art zu schreiben, lässt einen das Buch, oder in meinem Falle, e-Book kaum aus der Hand legen.
Es ist wirklich schön über die Worte und Sätze fliegen zu können.
In vielen Thrillern/Krimis begegnen dem Leser Charaktere, die entweder eine schlechte Ehe, Vergangenheit und/oder Kindheit hatten, die selbst vom mürrischem, einsiedlerischem oder egoistischem Gemüt sind. Sollte man auf genau solche Charakterzüge stehen, sucht man diese bei Guillermo oder den Anderen vergeblich.
Guillermo, selbst ist ein junger Mann, der einfach nur helfen wollte und ein Herz hat. Pilar, eine junge Dame, die einfach nur ihre Schwester wieder finden will. James Marrison hat in Stadt der Verschwundenen, Charaktere geschaffen, mit denen man mitfühlen und in die man sich hinein versetzen kann.
Stadt der Verschwundenen ist kein Buch, dass einen überragenden Schreibstil, einzigartige Charaktere oder das Rad der Thriller neu erfunden hat. Doch genau das ist der Grund, warum mir James Marrisons Prequel von Guillermo Downes so gut gefallen hat. Diese Einfachheit hat mich vollkommen in ihren Bann gezogen.
Es ist kein perfektes Buch und keine perfekte Geschichte, bei Weitem nicht. Und doch konnte mich dieses Buch fesseln und macht mir Lust auf mehr.
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21.04.2017
AchtNacht - Sebastian Fitzek
Zuerst wird es für einen Scherz gehalten, doch als selbst die Nachrichten die AchtNacht präsentieren, wird es auch für Ben ernst. Er weiß nicht mehr wem er vertrauen soll und würde sich am liebsten einfach in seiner kleinen Wohnung verstecken. Doch als seine Tochter Jule ins Fadenkreuz gerät weiß er, dass er kämpfen und auf die Straße muss.
Wie von Sebastian Fitzek gewohnt, geht es auch hier rasant zu. Der Protagonist ist immer unterwegs und kann keine fünf Minuten atmen. Dies passt sehr gut in den Hintergrund der Story. Denn, wenn jemand auf der Flucht ist, wird sich nicht ausgeruht.
Sebastian Fitzek schreibt auch hier einfach und lesefreundlich. Die Kapitel sind kurz und lassen die Spannung oben. Man möchte einfach wissen, wie es weiter geht. So wurde AchtNacht bei mir zum Pageturner. Auf komplizierte Fremdwörter wird verzichtet und Fitzek schafft es auch kompliziertes mit einfachen Worten zu erklären.
Wer schon einmal einen Fitzek in der Hand hatte, weiß was ihn erwartet.
Ben hat sich der Musik verschrieben. Allerdings verpasste er seinen Einsatz und seine alte Band wurde ohne ihn berühmt. Von seiner Frau geschieden, lebt er in den Tag hinein und denkt eigentlich alles für seine Tochter Jule zu tun. Und dann wird er plötzlich Vogelfrei gesprochen und lernt sehr schnell, dass er weit mehr für seine Tochter hätte tun können.
Arezu scheint plötzlich in seinem Leben auf zu tauchen und bleibt vorerst ein Geheimnis. Mit Ben und Arezu begibt sich der Leser auf die Flucht vor dem Pulk und vor Nick und Dash, welche sich mit Videos Geld verdienen.
Dieses Mal konnte ich keine große Bindung zu den Charakteren aufbauen. Mir hat ein wenig der Schlüsselmoment gefehlt um zu entscheiden, wen ich mag und wen nicht.
AchtNacht ist wieder ein typischer Thriller, der dich direkt ins Geschehen wirft. Gerade für Fans der The Purge Reihe ist das Buch einen Blick wert. Es hat sehr viel Ähnlichkeit mit den Filmen, ist aber doch etwas Eigenes.
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20.03.2017
Twooks ThrillerMärz - Wo liegt der Unterschied zwischen Thriller und Krimi?
Auch wenn ich schon sehr lange Thrillerfan bin wusste ich nie, wo denn genau der Unterschied zum Krimi lag.
Früher dachte ich, sobald es blutig wird, ist es ein Thriller, dann aber habe ich mich auf die Suche gemacht und Rechersche betrieben.
Man kann die beiden Genre eigentlich ganz einfach unterscheiden:
Jemand versucht ein Verbrechen zu lösen = Krimi
Jemand versucht ein Verbrechen zu verhindern = Thriller
So merke ich mir den Unterschied. Dabei ist es egal ob diese Person ein Polizist oder die liebe Oma von neben an ist.
Ist das Verbrechen schon passiert, dann ist es ein Krimi, aber wenn das Verbrechen noch begangen werden soll, ein Thriller.
Ich hoffe ich konnte ein bisschen Klarheit schaffen.
Nächsten Montag gibt es dann ein paar Empfehlungen von mir.
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06.03.2017
Twooks ThrillerMärz - Was ist Thriller?
Hallo und Willkommen beim ThrillerMärz. Dieser wurde von Twooks ins Leben gerufen und findet jedes Jahr im März statt. Ich selbst habe vor ein kleines Lexikon zu machen. Zumindest erklären, was Thriller überhaupt ist, wo die Unterschiede liegen und auch kleine Empfehlungen.
Heute stellen wir uns folgender Frage:
Was ist Thriller überhaupt?
Das Wort Thriller, kommt von thrill und bedeutet so viel wie Schauer. Es soll also den Leser ängstigen und ihnen einen Schauer über den Rücken jagen.
Die Geschichte ist Actionreich und ruhige Momente gibt es fast gar keine, denn der Spannungsbogen zieht sich durch die ganze Geschichte.
Meist steht zusätzlich noch ein Konflikt im Zentrum. Ob seelisch, moralisch oder physisch ist immer unterschiedlich.
Nächsten Montag geht es dann mit dem neuen Thema weiter:
Welche Untergenre gibt es?

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02.03.2017
Thriller-März bei Twooks
Bei Twooks ist es mal wieder so weit und der ThrillerMärz beginnt. Ich bin zum ersten Mal dabei und habe ein wenig überlegt, wie ich diesen Monat angehen soll. Bei Twooks wird es zum Beispiel vermehrt Rezensionen geben, also unbedingt vorbei schauen.
Ich selbst habe mir überlegt jede Woche etwas über das Thema Thriller zu schreiben.
Folgendes erwartet dich also im März auf meinem Blog:
- Was ist Thriller überhaupt?
- Welche Unterthemen gibt es?
- Wo liegt der Unterschied zwischen Thriller und Krimi
- Meine Thriller-Empfehlungen
02.09.2016
Aderlass - Marcus Sammet
Story:
München wird von einem Serienmörder heim gesucht. Seine Methode ist genau so genial, wie auch beinahe pervers. Er wählt seine Opfer immer mit Bedacht und bald fällt seine Wahl auf die Frau, in die sich Thomas Mattern verliebt.
Thomas Mattern ist ebenfalls ein Opfer des Mörders, denn er wird in die Rolle des Täters gezwungen.
Die Idee hinter der Geschichte hat mich direkt angesprochen. Besonders gespannt war ich auf die Mordmethode. Und ich muss zugeben, dass mir diese so noch nicht untergekommen ist. Der Spannungsbogen war die ganzen Seiten auf einemgutem Level. Allerdings habe das ganze Buch über auf den großen Knall gewartet, der leider nicht gekommen ist.
Schreibstil:
Der Stil des Autors ist einfach und schlicht. Er benutzt sehr wenige Metaphern, was aber zu seinem Stil passt. Ein Autor muss nicht immer eine außergewöhnliche Schriftsprache haben, um gut zu sein. Es ist schon einige Bücher her, dass ich eine Geschichte in der 3. Person gelesen habe.
Zusammenfassend ist der Stil also weder überragen, noch schlecht. Er besetzt ein gutes Mittelfeld und ist flüssig zu lesen.
Charaktere:
Kommen wir zum Punkt, der mich nur sehr wenig überzeugen konnte. Die Charaktere. Ich konnte nur schwer ein Bindung zu ihnen aufbauen. Dies lag daran, dass die Charaktere mit Vor- und Nachnamen erwähnten wurden. Dadurch distanzierten sich die Charaktere und blieben mir so gut wie fremd.
Selbst aus dem Leben ist nur wenig bekannt. Vom Mörder sogar gar nichts. Man erfährt nie den Grund, warum er zum Mörder wird, was ich sehr schade finde.
Fazit:
Mit Aderlass hat Marcus Sammet eine gute Grundidee gelegt. Mordmethode gefällt mir sehr gut, aber mir fehlt die Tiefe in dem Buch. Ich hätte mir mehr Story hinter dem Mörder gewünscht. Gründe warum er tötet, was war der Auslöser.
An sich fand ich Aderlass nicht schlecht, aber es is noch viel Potenzial in meinen Augen vorhanden.

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05.07.2016
Stigma - Michael Hübner
Story:
13 Jahre ist es jetzt her, dass Tom seinen schlimmsten Alptraum durchlebt und überlebt hat. Nun lebt er mit Frau und Kind in einem Haus am See. Als plötzlich die Leiche eines Mädchens gefunden wird, scheint der Alptraum von Neuem zu beginnen. Um sich wieder an die Einzelheiten erinnern zu können, unterzieht sich Tom nach mehrfachen Unterredungen seiner Psychologin einer Hypnose.
Denn auch Tom will nicht länger weglaufen,
Die Story klingt im ersten Moment nach einem guten Thriller, den man sehr gut in die Abteilung Psychothriller schieben kann. Die Idee ist sicher nichts neues. Irgend jemand muss irgend etwas verarbeiten.
Zuerst begeistert von der Geschichte, merkte ich nach und nach, wie immer mehr Klischees auftauchten. Klischees, die in jedem 08/15 Thriller zu lesen sind. Und dies verdarb mir den Spaß doch zusehends daran weiter zu lesen. Auf der anderen Seite, aber wollte ich wissen wie es weiter ging. Denn die Story und die Idee hinter Stigma gefielen mir immer noch sehr.
Schreibstil:
Der Stil passt zur Geschichte. Er ist einfach und vielsagend. Michael Hübner schreibt in klaren Sätzen.
Auch hier stellt sich zum Ende hin heraus, dass der einfache Stil einen Grund hat.
Charaktere:
Mit den Charakteren bin ich bis zum Schluss nicht sehr warm geworden. Dies lag wohl auch an ihren Verhaltungsmustern und das auch die Charaktere mit Klischees beschmückt waren, wie ein Tannenbaum.
Je näher ich dem Ende des Buches kam, löste sich der Schleier allerdings und mir wurde klar, warum die einzelnen Personen so gehandelt hatten.
Dies aber trug nur wenig Symphatie bei.
Fazit:
Stigma ist ein Buch, was ich eigentlich abgebrochen hätte, hätte ich nicht wissen wollen, wie das ganze Schlussendlich ausgeht. Und ich bin froh, doch dran geblieben zu sein. Für jeden, der Stigma vielleicht gerade liest, oder noch lesen will:
Bleib dran.
Es löst sich auf und wird besser. Leider erst zum Ende hin, weswegen sich alles gezogen hat, aber man wird belohnt.

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21.06.2016
Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek
Story:
Drei Frauen hat er bereits auf dem Gewissen. Doch er tötet sie nicht. Der Seelenbrecher tut viel schlimmeres.Er nimmt seinen Opfern die Seele, sperrt sie in sich selbst ein. Wie in einem Raum, vollkommen verdunkelt, schalldicht, aber was außerhalb passiert bekommt man mit.
Durch einen Unfall verliert Caspar sein Gedächtnis und kommt in der Teufelsbergklinik wieder zu Bewusstsein. Dort kümmert sich Sophia um ihn. Kurz bevor er die Klinik verlassen will, um seine Erinnerungen wieder zu erlangen kommt ein neuer Patient in die Klinik.
Kurz darauf erfahren sie, dass sich der Seelenbrecher unter ihnen befindet. Und er will sie vernichten. Ein Entkommen aus der Klinik ist nicht möglich. Unsere Charaktere sind dem Feind schutzlos ausgeliefert.
Ich weiß nicht warum, aber ich habe einen Faible für solche Stories. Eingesperrt mit einem Irren, ein Entkommen beinahe unmöglich. Und auch hier ist es so. Caspar, der Held unserer Geschichte ist mit anderen Insassen der Klinik in genau dieser eingesperrt, den Seelenbrecher immer in den Hacken.
Idee und Umsetzung gefallen mir äußerst gut. Besonders die Idee vom Buch im Buch, denn zu Beginn erfahren wir, dass eine Gruppe Jugendlicher Caspars Akte lesen soll. Selbst die Seitenzahlen sind angepasst. Find ich innovativ.
Schreibstil:
Sebastian Fitzek weist auch hier einen einfachen, aber gekonnten Stil vor. Man erkennt, dass er sich um seine Bücher Gedanken macht und ebenso forscht und recherchiert. Er schafft es Laien wie mir zu erklären was genau mit den Patienten passiert.
Charaktere:
Selbst Nebencharaktere haben eine wichtige Rolle. Und genau das gefällt mir. Ich mag es nicht, wenn Sidekicks nur dafür da sind, um den Held gut da stehen zu lassen, oder um einfach nur da zu sein. Selbst ein Charakter den ich lange Zeit vermisst habe, tauchte wieder auf, mit einer Mission.
Zu unserem Hauptcharakter lässt sich sagen, dass mir dieser sehr ans Herz gewachsen ist. Schnell bin ich hinter das kleine Geheimnis gekommen, was ihn anfangs umgibt. Aber das hat nichts an der Spannung genommen.Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sebastian Fitzek wieder gute Arbeit geleistet hat. Der Seelenbrecher ist meiner Meinung nach kein Fehlgriff gewesen und das Ende kam überraschend, auch wenn ich einige Dinge bereits vorher erahnen konnte.

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thriller
23.04.2016
Ole Tänzer - Nachschlag, Ich bin dein Herr und Mörder
Story:
Auf Bitten seiner Mutter, cancelt Björn seinen lang ersehnten Angelurlaub und macht sich auf den Weg nach Berlin. Dort wird ihm immer bewusster, dass sein Bruder nicht einfach in den Urlaub gefahren ist.
Immer tiefer taucht Björn in die SM-Szene von Berlin ein und lernt unfreiwillig die Wünsche und Neigungen seines Bruders kennen. Dieser suchte nach immer mehr und ließ dabei alle Sicherheiten fallen.
Ich habe noch nie einen Thriller gelesen, der ebenso im Genre SM eingeordnet war. Trotzdem hat mich die Story interessiert und ich bin wirklich positiv überrascht. Die Story ist von der ersten Seite an wirklich spannend und der rote Faden zieht sich bis zum Ende. Der Autor hält es bis zum Ende geheim, was mit Ole passiert und wer der wahre Täter ist.
Sicherlich ist die Idee der Story nicht originell und einzigartig, aber für mich war es die Erste dieser Art. Vergleiche habe ich also keine, weswegen ich für mich sagen kann, dass die Geschichte mal etwas Neues war und frischen Wind in meinen Lesealltag gebracht hat.
Schreibstil:
Der Stil ist einfach, auf den Punkt gebracht und verständlich. Ich hatte keine Probleme mich in die Geschichte ein zu finden. Ich selbst bin kein Fan von vielen Metaphern. Hin und wieder finde ich es in Ordnung, aber wenn es eine pro Satz gibt? Nein danke. Und das macht Ole Tänzer richtig. Er nutzt Metaphern passend zur Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig und schafft es das Kopfkino an zu kurbeln. Man hat direkt ein klares Bild der Räumlichkeiten, auch wenn man das bei einigen nicht so möchte.
Charaktere:
Mit den Charakteren wurde ich leider nicht so warm, wie ich es gerne gehabt hätte. Ich habe Björn, Ole und Ulli sehr ins Herz geschlossen, aber viel zu wenig über sie erfahren. Was aber vielleicht daran lag, dass ich sie so lieb gewonnen habe.
Gerne hätte ich gewusst wie es zwischen den Brüdern weiter geht, was mit Ulli noch alles passiert.
Fazit:
Positiv überrascht. Thriller gehört für mich zu meinen absoluten Lieblingsgenre. Bei SM bin ich immer etwas skeptisch, weil ich Angst habe Bücher, wie 50 Shades in den Händen zu halten. Aber Ole Tänzer hat diese Angst einfach vom Tisch gefegt und einen guten Thriller hin gelegt.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich kann mir gut vorstellen, öfter ein Buch von ihm zu lesen.
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19.02.2016
James Patterson - Zoo
Infos zum Buch
Autor: James Patterson
Verlag: GOLDMANN Verlag
Seitenzahl: 348
Genre: Thriller,
Preis: 9,99 €
kindle: 8,99 €
bei amazon kaufen
Story:
Der Evolutionsbiologe Jackson Oz, beobachtet eine gravierende Veränderung in der Tierwelt. Überall fallen sie über Menschen her und töten mit einer nie dagewesenden Brutalität. Allerdings wird er von niemanden ernst genommen und erst als sich die Vorfälle häufen und immer schwieriger auf zu halten sind, schenkt man ihm Gehör.
Gemeinsam mit Chloe versucht Oz die Menschen zum Handeln zu bewegen.
Die Story klingt sehr vielversprechend. Sie war immerhin der Grund, warum ich das Buch gekauft hatte. Hätte ich gewusst, was auf mich zu kommt, hätte ich das Buch vielleicht doch im Regal gelassen.
Die Idee hinter der Story ist super, das bestreite ich nicht. Aber für mich hat sich Zoo mehr zu einer Geschichte zwischen Chloe und Oz entwickelt. Die eigentliche Handlung wurde meiner Meinung nach hinten angestellt und erst gegen Ende wieder aufgerollt.
Schreibstil
Einfach, verständlich gespickt mit einigen Fremdwörtern. So kann man den Stil in wenigen Worten beschreiben. James Patterson bringt einiges direkt auf den Punkt. Besonders die Szenen rund um die Tierangriffe haben mir wirklich gut gefallen.
Hin und wieder wurde ich aber ein wenig vom Stil gelangweilt, weswegen ich das Buch zur Seite gelegt und mich mit etwas anderem beschäftigt.
Charaktere
Zu viele. Ich habe mir nicht alle Namen merken können. Einzig drei Namen sind hängen geblieben, die der Hauptcharaktere. Für mich persönlich waren es etwas viele Namen auf einmal, was aber nicht schlimm ist, da ich mir Namen, die meiner Meinung nach unwichtig sind, eh nicht merke.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich Jackson und Chloe von Anfang an ins Herz geschlossen. Besonders die tollpatschige Art von Oz hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht.
Fazit
Zoo hat eine gut durchdachte Story, die es aber nicht geschafft hat, ihr komplettes Potenzial aus zu schöpfen. Für mich hat sich die Geschichte, trotz der relativ kurzen Seitenanzahl, in die Länge gezogen.
Ich hätte mir wirklich mehr gewünscht. Schade.
Autor: James Patterson
Verlag: GOLDMANN Verlag
Seitenzahl: 348
Genre: Thriller,
Preis: 9,99 €
kindle: 8,99 €
bei amazon kaufen
Story:
Der Evolutionsbiologe Jackson Oz, beobachtet eine gravierende Veränderung in der Tierwelt. Überall fallen sie über Menschen her und töten mit einer nie dagewesenden Brutalität. Allerdings wird er von niemanden ernst genommen und erst als sich die Vorfälle häufen und immer schwieriger auf zu halten sind, schenkt man ihm Gehör.
Gemeinsam mit Chloe versucht Oz die Menschen zum Handeln zu bewegen.
Die Story klingt sehr vielversprechend. Sie war immerhin der Grund, warum ich das Buch gekauft hatte. Hätte ich gewusst, was auf mich zu kommt, hätte ich das Buch vielleicht doch im Regal gelassen.
Die Idee hinter der Story ist super, das bestreite ich nicht. Aber für mich hat sich Zoo mehr zu einer Geschichte zwischen Chloe und Oz entwickelt. Die eigentliche Handlung wurde meiner Meinung nach hinten angestellt und erst gegen Ende wieder aufgerollt.
Einfach, verständlich gespickt mit einigen Fremdwörtern. So kann man den Stil in wenigen Worten beschreiben. James Patterson bringt einiges direkt auf den Punkt. Besonders die Szenen rund um die Tierangriffe haben mir wirklich gut gefallen.
Hin und wieder wurde ich aber ein wenig vom Stil gelangweilt, weswegen ich das Buch zur Seite gelegt und mich mit etwas anderem beschäftigt.
Charaktere
Zu viele. Ich habe mir nicht alle Namen merken können. Einzig drei Namen sind hängen geblieben, die der Hauptcharaktere. Für mich persönlich waren es etwas viele Namen auf einmal, was aber nicht schlimm ist, da ich mir Namen, die meiner Meinung nach unwichtig sind, eh nicht merke.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich Jackson und Chloe von Anfang an ins Herz geschlossen. Besonders die tollpatschige Art von Oz hat mich öfter zum Schmunzeln gebracht.
Fazit
Zoo hat eine gut durchdachte Story, die es aber nicht geschafft hat, ihr komplettes Potenzial aus zu schöpfen. Für mich hat sich die Geschichte, trotz der relativ kurzen Seitenanzahl, in die Länge gezogen.
Ich hätte mir wirklich mehr gewünscht. Schade.
14.01.2016
Passagier 23 - Sebastian Fitzek
Infos zum Buch
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur Verlag
Seitenzahl: 432
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
kindle: 9,99 €
bei amazon kaufen
Story:
Eine Kreuzfahrt, die ist lustig eine Kreuzfahrt, die ist schön. Und auf so einer schönen Kreuzfahrt verlor Martin seine Frau und seinen Sohn. Selbstmord hieß es in den Medien, bis Jahre später ein Mädchen verschwindet und 8 Wochen später wieder auftaucht.
Um dies vor den Medien zu vertuschen wird Martin auf das Schiff geholt, durch das er ebenfalls seine Familie verloren hat.
Er hat 5 Tage Zeit das Rätsel um Annouk zu lösen, die mit dem Teddy seines Sohnes und einer Taschenlampe auf dem Deck aufgetaucht war.
Man kann sagen, dass man bei der Auswahl dieses Buches ein wenig vorsichtig sein sollte, wenn man ein zart beseitetes Wesen ist. Kindesmisshandlung ist kein Kavaliersdeliktund in absolut keinster Weise zu rechtfertigen.
Sebastian Fitzek schafft es die Story nicht öde werden zu lassen. Trotz der vielen Charakterwechsel erkennt man, um wen es aktuell geht, was gerade passiert und wie es mit den anderen Aussagen zusammen hängt.
Charaktere
Je besser man die Charaktere kennen lernt, desto mehr distanziert man sich von vielen. Martin wird dann wie ein Strohhalm, an den man sich klammert und man hofft, dass er die Geschichte um Annouk und die anderen Kinder lösen kann.
Fitzek bringt den Leser dazu genau die Personen zu hassen, die es verdient haben gehasst zu werden. Man selbst fängt an sich Gedanken darüber zu machen, was die passenden Strafen für die Täter ist und je mehr sie leiden, desto zufriedener wird man als Leser.
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur Verlag
Seitenzahl: 432
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
kindle: 9,99 €
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Story:
Eine Kreuzfahrt, die ist lustig eine Kreuzfahrt, die ist schön. Und auf so einer schönen Kreuzfahrt verlor Martin seine Frau und seinen Sohn. Selbstmord hieß es in den Medien, bis Jahre später ein Mädchen verschwindet und 8 Wochen später wieder auftaucht.
Um dies vor den Medien zu vertuschen wird Martin auf das Schiff geholt, durch das er ebenfalls seine Familie verloren hat.
Er hat 5 Tage Zeit das Rätsel um Annouk zu lösen, die mit dem Teddy seines Sohnes und einer Taschenlampe auf dem Deck aufgetaucht war.
Man kann sagen, dass man bei der Auswahl dieses Buches ein wenig vorsichtig sein sollte, wenn man ein zart beseitetes Wesen ist. Kindesmisshandlung ist kein Kavaliersdeliktund in absolut keinster Weise zu rechtfertigen.
Sebastian Fitzek schafft es die Story nicht öde werden zu lassen. Trotz der vielen Charakterwechsel erkennt man, um wen es aktuell geht, was gerade passiert und wie es mit den anderen Aussagen zusammen hängt.
Charaktere
Je besser man die Charaktere kennen lernt, desto mehr distanziert man sich von vielen. Martin wird dann wie ein Strohhalm, an den man sich klammert und man hofft, dass er die Geschichte um Annouk und die anderen Kinder lösen kann.
Fitzek bringt den Leser dazu genau die Personen zu hassen, die es verdient haben gehasst zu werden. Man selbst fängt an sich Gedanken darüber zu machen, was die passenden Strafen für die Täter ist und je mehr sie leiden, desto zufriedener wird man als Leser.
Schreibstil
Fitzeks Schreibstil lässt sich flüssig und ruhig lesen. Er umschreibt die Taten spannend, aber irgendwo auch beruhigend. Klingt komisch...ist aber so...
Die aufeinander folgenden direkten Gespräche zwischen zwei Charakteren sind Anfangs ein wenig verwirrend, wenn man sich aber daran gewöhnt hat, sind auch diese kein Problem mehr.
Fazit
Passagier 23 war mein erster Fitzek-Roman und ich muss zugeben mich ein wenig zu schämen ihn mir jetzt in die Hand genommen zu haben. Es ist spannend, mitreißend und gefühlvoll zugleich. Das schaffen nur wenige Thriller bei mir.
Sebastian Fitzek hat hiermit also einen neuen Fan gewonnen und ich freue mich sehr bald die anderen Bücher von ihm zu lesen.
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