28.03.2018

Bloggen wir für Blogger?

Auf Twitter habe ich einen Tweet gesehen, der mich ein wenig zum Nachdenken gebracht hat.Dort wurde behauptet, dass wir Blogger zum größten Teil nur noch für andere Blogger schreiben. Doch ist das wirklich so?
Also habe ich mein Leben als Blogger mal ein wenig Revue passiern lassen.




Wie hat alles angefangen?

Mit dem Bloggen angefangen habe ich Anfang 2015, so um den April rum. Ich habe davor für ein Onlinemagazin geschrieben, mich allerdings mit dem Chefredakteur etwas in die Wolle bekommen. Kurz darauf dachte ich mir: Das kann ich auch alleine!
Also habe ich mir meinen ersten Blog erstellt, auf dem ich Manga und Anime rezensiert habe. Während ich mir andere Blogs angeschaut habe, stieß ich dann auf die Buchblogger. Und sehr schnell dachte ich: Das will ich auch.
Innerhalb weniger Monate hatte ich einen hohen SuB, einen Buchblog und eine noch größere Menge an Spaß.


Bloggen wir nur für andere Blogger?

Kommen wir nun zur eigentlichen Frage, weshalb ich diesen Beitrag schreibe. Bloggen wir nur für andere Blogger, oder bekommen wir das vielleicht gar nicht mit? Wir Blogger sind eine eigene, kleine Familie, dass ist uns allen klar. Wir sind in Gruppen wo andere Blogger sind, auf Treffen mit anderen Bloggern, kurz gesagt: Wir treten häufig im Rudel auf.
Und da, so glaube ich, liegt das Problem. Ich selbst liebe es andere Blogger kennen zu lernen und auf deren Seiten zu stöbern und/oder einfach mit ihnen zu reden. Allerdings weiß ich nicht, ob ich Blogs lesen würde, wenn ich nicht selbst bloggen würde.
Das ist allerdings meine Meinung, denn mit Sicherheit gibt es Ausnahmen, doch die sind ziemlich gering. Meine Follower sind alles selbst Blogger, die auch über Bücher schreiben.

Und jetzt kommen wir zur Frage, die ich mir stelle. Wie sollen Nicht-Blogger auf uns aufmerksam werden, wenn sie nicht alle wissen, dass es uns gibt? Das liegt vielleicht daran, dass wir, wie zu Anfang gesagt, meist in Gruppen auftreten. Die, die nicht bloggen fühlen ich vielleicht ausgeschlossen, oder wissen einfach gar nicht, dass es uns überhaupt gibt.

Warum blogge ich?

Stört es mich, dass meine Leser selbst Blogger sind? Nein, tut es nicht. Ich blogge in erster Linie um meine Meinung zu Büchern mitzuteilen, in zweiter für meine Leser. Wenn ich sagen würde, dass ich nur für mich allein blogge, lüge ich euch und mich selbst an. Würde ich keine Rückmeldung auf meine Beitrage mehr bekommen, dann weiß ich nicht, ob ich Lesepanda noch weiter führen würde. Hoffen wir, dass es nie dazu kommt.
Natürlich würde es mich genau so freuen, wenn auch Nicht-Blogger meine Beitrage lesen (Was bei ein paar ja auch der Fall sein kann).


Wie seht ihr das?
Wollt ihr gerne mehr Nicht-Blogger, ist es euch egal oder habt ihr eine ganz andere Meinung?




26.03.2018

1.000 Fragen an mich selbst #5

 Und weiter geht es mit den 1.000 Fragen an mich selbst. Wie immer gilt auch hier: Besucht pink-e-pank, denn von ihr stammt diese Aktion
 
81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Ich würde wahrscheinlich lesen. Dabei aber die dicksten Bücher von meinem SuB wählen.
 
 
82. Was hat dich früher froh gemacht?
Früher? Wenn ich aus der Schule kam und das Wochenende gestartet ist, oder die Ferien. Wenn meine Mutter Kuchen gebacken hat oder ich mit Freunden draußen war. Das Leben war früher so einfach.
 
 
83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
Das kommt auf die Situation an. Wenn ich draußen unterwegs bin, dann trage ich gerne meine schwarze Hotpan, mit einer schwarzen Leggins, meinem schwarzem Top und einem Holzfällerhemd. Etwas schicker, dann mein schwarzes Kleid mit Ärmeln und Kragen aus Spitze.
 
 
84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Kopfhörer, ein Kiste mit Krimskrams, und einzelne Socken, die noch ihren Partner suchen.
 
 
85. Wie geduldig bist du?
Das kommt drauf an, wie mein Tag bis dahin gelaufen ist. Auf der Arbeit ist meine Geduld extrem lang. Im Auto beträgt sie -10.
 
 
86. Wer ist dein gefallener Held?
Jetzt wirklich oder nur, wie er aussähe? Ich habe keine Ahnung, denn darüber habe ich noch nie nachgedacht. Das einzige was mir einfallen würde, wären einige Figuren aus Manga, Anime und Filmen.
 
 
87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nö. Ich mach die Fotos ja selbst und von daher ist mir das egal.
 
 
88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Meine beste Freundin. Ich kenne sie schon 13 Jahre und sie wird sogar meine Trauzeugin. Sie kennt mich nach meinen Eltern also am längsten.
 
 
89. Meditierst du gerne?
Da ist wieder die Sache mit der Geduld. Ich kann mich dabei einfach nicht konzentrieren und meine Gedanken werden wirr und driften in ziemlich komische Richtungen.
 
 
90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Indem ich mir einen Tee mache, mich aufs Sofa setze und mich bei meinem Mann auskotze. Dann schnappe ich mir entweder ein Buch oder mache eine Serie an.
 
 
91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Muss es nur eines sein? Es gibt einfach so viele gute. Ganz oben steht Harry Potter, wie bei vielen sicher. Aber auch Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde. Nur drei Worte von Becky Albertalli und Die Therapie von Sebastian Fitzek gehören ganz weit nach oben.
 
 
92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Mit meiner besten Freundin. Sie ist die Einzige, der ich Sprachnachrichten schicke. Bei den langen Texten ist das einfach manchmal besser.
 
 
93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?
Auf der Arbeit ist es Ja, zu Hause meist nein. Es gleicht sich also aus. Das hört sich bestimmt an, als würde ich vieles verbieten. Aber meist ist es die Frage, ob ich etwas brauche, wenn mein Mann zum Beispiel in die Küche geht.
 
 
94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Mit Sicherheit. Da wüsste ich aber auch gerne welches? Kann mir einer von euch helfen?
 
 
95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?
Lesen und lesen und mein Buch schreiben. Wenn ich das Geld dann auch dazu hätte, dann würde ich weiter reisen. Aber nach drei Monaten würde ich dann verrückt werden.
 
 
96. Kannst du gut Auto fahren?
Ich fahre auf jeden Fall sehr gerne Auto. Am liebsten auf der Autobahn und am liebsten meinen eigenen, einen hellblauen Fiat namens Shiggy. Ich bin auf jeden Fall gut im einparken, was einige Männer wohl nicht verstehen. Hatte mal einen, der mir helfen wollte und ungefragt damit begonnen hat mich einzuweisen.
Der hat schon ziemlich blöd geschaut, als ich gesagt hab er bräuchte mir nicht helfen, denn normalerweise sei ich diejenige die Männer beim einparken einweist.
 
97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?
Nein. Früher war es das, aber ich bin alt genug um es mir am A*** vorbeigehen zu lassen. Wenn man mich nicht mag, oder mich nicht nett findet, dann ist das nun mal so.
 
 
98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?
 
Ich hätte ihn gerne früher kennen gelernt. An meinem Liebesleben möchte ich eigentlich nichts ändern. Nur etwas mehr Mut meinerseits, öfter auch mal den ersten Schritt zu machen.
 
99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ins Kino gehen, Cocktails trinken gehen und vielleicht sollte ich auch mal Abends einfach am Rhein spazieren gehen. Wenn es wieder wärmer wird natürlich.
 
 
100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Ich hab als Kind mal einen Schokoriegel mitgehen lassen. Ansonten bin ich schon ein paar Mal geblitzt worden. Also etwas, was nicht so schlimm ist. So lange man andere dabei nicht in Gefahr bringt.



21.03.2018

Bienensterben - Lisa O'Donnel


Story

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Heute an Weihnachten hat Marnie geburtstag und wird 15. Heute hat sie ihre Eltern im Garten begraben und niemand darf erfahren, dass sie dort liegen. Jetzt müssen die Schwestern das Geheimnis bewahren. Niemand darf erfahren, dass ihre Eltern dort liegen und wie sie dort hingelangt sind. Für Marnie und Nelly beginnt eine Zeit voller Geheimnisse. Einzig ihr Nachbar Lennie nimmt sich den Kindern an, doch auch ihm sagen sie nicht die Wahrheit.

Die Geschichte wird in einem Jahr erzählt und ist in fünf Abschnitte geteilt: Winter, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Der Leser selbst erfährt erst zum Ende, was wirklich passiert ist und bleibt, wie die Charaktere auch zuerst im Dunkeln.

Charaktere


Bienensterben wird aus drei Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von den Schwestern Marnie und Nelly und ihrem Nachbarn Lennie. Jeder von ihnen hat ihren eigenen Sprachstil, der wunderbar zu den jeweiligen Charakteren passt und ihre Züge unterstützt.
Alle Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sind mir schnell ans Herz gewachsen. Während Marnie die groberen Charakterzüge schmücken, ist Nelly das gute Gegenteil. Lennie ist ein älterer und einsamer Herr, der sich die Aufgabe gemacht hat sich um die beiden zu kümmern.

Schreibstil


Ich hätte nie erwartet diesen Stil in diesem Buch zu bekommen. Er ist knapp gehalten, dafür aber auf den Punkt gebracht. Nichts wird verschönigt und auch selten nimmt Lisa O'Donnel kein Blatt vor den Mund.
Schnell hatte ich mich an den Schreibstil und die Wortwahl gewohnt, auch wenn zweiteres sehr überraschend war. Sehr gefallen hat mir, dass jeder Charakter einen eigenen Stil bekommen hat.

Fazit


Bienensterben ist ein Buch, dass mit einer Überraschung daher kommt, die man so nicht erwartet. Die ich zumindest nicht erwartet habe. Ich habe schon vergleiche zu Wir Kinder von Bahnhof-Zoo gelesen, aber ob das stimmt kann ich nicht sagen, da ich dieses Buch nicht gelesen habe. Wer mit einer etwas härteren Wortwahl zurecht kommt, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen.



10.03.2018

1.000 Fragen an mich selbst #4

Weiter geht es mit den Fragen 61 - 80.
Ich muss echt sagen, dass es mir Spaß macht sie zu beantworten. Ich lern mich selbst besser kenen dadurch. Auch hier gilt natürlich wieder: Stattet Pink-e-Pank einen Besuch ab

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ja und Nein. Gerne versuche ich daran zu glauben, dass man einfach wieder geboren wird, aber ein Teil daran glaubt es auch nicht. Und davor habe ich Angst, dass einfach das große Nichts kommt.

62. Auf wen bist du böse?

Ich bin selten lange böse auf jemanden. Ich asoziiere den Begriff eh immer mit schmollen, oder einem kleinen Kind.

63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Jeden Tag. Ich fahre mit der Bahn zur Arbeit. Größere Strecken unternehm ich aber lieber mit meinem Auto.

64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?

Der Tod meiner Paten und meines Hundes. Für mich waren das bisher die schlimmsten Tage in meinem Leben.
Aber der Gedanke irgendwann meine Eltern zu verlieren und meine Oma väterlichseits bereiten mir genau so viel Kummer.

65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
 

Ich glaube eher nicht. Aber das finde ich auch nicht schlimm, denn ich mag mein jetziges Leben. Ich habe einen tollen Mann, einen Job der mir Spaß macht, tolle Freunde. Mehr kann man sich zwar immer Wünschen, aber eintauschen will ich mein Leben nicht.

66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?

Eigentlich zu fast allen. Der Rythmus muss nur stimmen.

67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? 

Also an einem Geliebten schätze ich, wenn er nicht existent ist.

68. Was war deine größte Anschaffung?

Mein erstes eigenes Auto. Ein Fiat 500c der mir bis heute gute Dienste leistet.

69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? 

In den meisten Fällen Ja

70. Hast du viele Freunde? 

Nein, aber es sind ehrliche Freunde.

71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? 

Anhänge, wie 'Gell' und 'Ne'. Dann auch falsche Aussprachen wie zB 'einzigste'. Oder wenn man Wörter generell ausspricht. Gerade in der Gastro sind 'Expresso' und 'Latte Matschiato' sehr beliebt.
 
72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? 

Ich glaube nicht

73. Wann warst du zuletzt nervös? 

Vor einem Jobinterview.

74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause. 

Mein Mann und das ich mich da einfach nur wohl fühle.

75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? 

Durch Zufall. Fernsehen gucke ich selten, da es mich nicht interessiert welcher Promi mit wem zusammen ist oder so. Vieles erfahre ich allerdings durchs Internet.

76. Welches Märchen machst du am liebsten? 

Disney: Die schöne und das Biest
Original: eigentlich alle von den Gebrüder Grimm

77. Was für eine Art Humor hast du? 

Schwarzen, tief schwarzen.

78. Wie oft treibst du Sport? 

Leider zu selten. Haben uns im Fitnesscenter angemeldet aber dadurch das wir beide krank wurden, waren wir erst einmal da.

79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?

Ich habe keine Ahnung und mich interessiert das eigentlich auch nicht.

80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?

Mein Handy, ein Buch, mein Laptop und meinen Mann. Ist es komsich, dass ich ihn zuletzt genannt habe?



Der talentierte Mörder - Jeffery Deaver


Story


Detective Amelia Sachs verfolgt einen Mordverdächtigen bis in ein Einkaufszentrum. Während sie ihn, versteckt, in einem Café beobachtet, ereignet sich ein schrecklicher Vorfall.
Ein technischer Defekt an einer Rolltreppe sorgt für einen tödlichen Vorfall. Ein Mann wird durch das Getriebe zerquetscht.
Doch es war kein Unfall, wie Amelia Sachs und Lincoln Rhyme schnell herausfinden. Der Täter nutzt weitere Alltagsgegenstände um zu töten.

Was sich nach einem spannenden Thriller angehört hat, wurde für mich doch schnell zu einer Enttäuschung. Die ersten Seiten und ersten Fälle mit den ganzen Alltagsgegenständen waren noch ziemlich interessant, doch dann schien sich alles zu wiederholen. Ich hatte immer weniger Spaß und mich immer mehr durch die Seiten gequält.
Meiner Meinung nach hätte man gut und gerne einige Szenen weg lassen und das Buch somit gut 200 Seiten kürzen können.

Charaktere

Amelia Sachs, eine taffe Frau, die weiß was sie will und sich auch gerne mal über andere Entscheidungen hinwegsetzt. Und doch ging sie mir ein wenig auf die Nerven. Nicht sehr stark, aber schon etwas mehr als andere. Die Beziehung zu Rhyme fand ich allerdings wirklich interessant und hätte gerne mehr davon erfahren und gemerkt.
Hätte man es nicht im Buch erwähnt, wäre mir nicht aufgefallen, dass die beiden ein Paar sind. Rhyme selbst war mir, an sich ziemlich symphatisch. Hier und da gab es einige Aussetzer, aber im Großen und Ganzen hätte ich gerne mehr aus seiner Vergangenheit erfahren.

Unabhängig voneinander lesen?


Kurz nach dem Kauf hatte ich erfahren, dass Der talentierte Mörder ein Band einer Reihe ist. Mir wurde gesagt, dass ich ihn unabhängig voneinander lesen kann und ich muss sagen, dass mir auch nicht viel gefehlt hat.
Ein paar Fragen haben sich mir schon gestellt, allerdings keine, die den Sinn des aktuellen Buches vernichtet hätten.

Fazit


Der talentierte Mörder ist ein Buch, das spannend klingt, hübsch aussieht, aber nichts spannendes beinhaltet. Man hätte den Fall auch in 300 Seiten lösen können. Die letzten 30 Seiten habe ich sogar nur überflogen.
Für Fans der Reihe, ist dieser sicherlich ein Muss und eine gute Investition. Ich selbst werde aber wohl kein Fan werden.

Schau doch auch mal hier vorbei