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20.10.2022

[Rezension] In all seinen Farben - George Lester

Story

Robin Coopers Leben zerbricht für ihn in tausend Teile, als ihn die Absage der Schauspielschule erreicht. Ohne Plan für seine Zukunft steht er vor der Frage, wie es nun weiter gehen soll. Und als wäre das nicht genug, will sein Freund Connor ihre Beziehung weiterhin geheimhalten. Nichts deutet darauf hin, dass er sich für Robin einsetzt sollte es zu Auseinandersetzungen kommen. Zum Glück stehen seine Freunde Natalie und Greg hinter ihm und sorgen dafür, dass Robin seinen 18. Geburtstag während einer Drag-Show genießen kann. Als er dann noch dem neuen Schüler Seth über den Weg läuft und besser kennen lernt, scheint sich alles zum besseren zu wenden.





18.05.2017

Nur drei Worte - Becky Albertalli

auf Amazon
Das Simon schwul ist, weiß außer ihm nur Blue, den er durch einen Eintrag bei Tumblr kennen gelernt hat. Über E-Mail halten beide Kontakt und empfinden schnell mehr füreinander. Blue ist witzig, freundlich und immer für Simon da. Doch Simon weiß nicht, wer hinter dem Pseudonym steckt und Blue ist noch nicht bereit das zu offenbaren.

Wer eine hochtrabende Geschichte in dem Buch erwartet, sollte nicht danach greifen. Nur drei Worte erzählt aus dem Leben eines Teenagers, der die alltäglichen Probleme hat. Simon hat viele gute Freunde, mit denen er vieles teilt, bis auf eine einzige Sache: Er ist schwul. Nur Blue weiß davon, denn auch er steht auf das gleiche Geschlecht.
Trotz einiger belanglos, wirkenden Szenen waren diese authentisch und man fühlte mit den Charakteren mit.

Bei Nur drei Worte handelt es sich um ein Jugendbuch, so ist auch der Schreibstil einfach und verständlich. Die E-Mails sind der Jugendsprache angepasst und so geschrieben, wie unsereins sie auch versenden würde.
Der Lesefluss ist einfach und stimmig.

Das Buch beinhaltet neben Simon und Blue noch ein paar Charaktere mehr. Nicht von allen erfährt man alles, sondern nur so viel, wie auch Simon selbst weiß. Man weiß also genau so wenig oder viel wie der Protagonist der Geschichte. So ist es auch mit Blue, den man E-Mail und E-Mail besser kennen lernt.
Ich war diesem Konzept äußerst positiv gestimmt, da es einen noch enger an den Hauptcharakter gebunden hat.

Nur drei Worte lag viel zu lange auf meine SuB und ich bin froh, dass ich es endlich gelesen habe. Es ist kein ultraspannendes Buch mit einer hochtrabenden Geschichte, aber es ist ehrlich. Es zeigt die Probleme, mit denen sich ein Teenager zu beschäftigen hat.
Für mich war dieses Buch ein wirkliches Highlight.





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