Dieses Buch wurde mit von carl's books zugeschickt. Vielen Dank ♥

Und dieses Abenteuer fesselt von der ersten Seite an. In den ersten Seiten werden schon Fragen aufgworfen, die man alle beantwortet wissen will. Die Geschichte beginnt direkt in einer vollen Fahrt, man wird mit Schwung hinein geschmissen.
Ich habe nur selten etwas an Schreibstilen auszusetzen. So ist es eigentlich auch bei diesem Buch. Der Stil ist flüssig, ein wenig eigenwillig aber sehr gut lesbar. Nur eine Sache habe ich nicht verstanden. Die Kapitel sind abwechselnd in der 1. und 3. Person geschrieben. Zuerst dachte ich, dass man so die Protagonisten Charlie und Thomas auseinander halten soll. Dem war aber nicht so.
Es war nichts schlechtes, aber in meinen Augen doch unnötig. Es wäre besser gewesen, wenn sich Dan Vyleta für einen Stil entschieden hätte.
So durchwachsen wie es in einem Internat sein kann, sind natürlich auch die Charaktere. Der Hauptaugenmerk liegt allerdings auf den beiden Freunden Thomas und Charlie. Im Internat stehen sie sich zur Seite und helfen einander. Charlie, Optimist, immer ein Lächeln auf den Lippen, gerne mit dem Kopf durch die Wand. Thomas, Realist, ruhig, in sich gekehrt, Monster?. So würde man die beiden beschreiben.
Beide sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Ihre Freundschaft ist glaubwürdig und sie sind füreinander da.
Smoke ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ist es wirklich so verwerflich mal schlechte Gedanken zu haben? Ist es besser, wenn man so etwas sieht? Was macht der Rauch aus einem? All diese Fragen stellt sich Dan Vyleta und lässt sie in die Geschichte mit einfließen. Ein wirklich gelungener Roman, der fesselt und kurzweilige Stunden verspricht.




