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21.11.2015

Will & Will - John Green, David Levithan

Infos zum Buch
Autoren: John Green und David Levithan
Verlag: cbt Verlag
Seitenzahl: 378
Genre: Jugendbuch
Preis: 8,99 €
kindle: 799 €
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Die Story

Das Will Grayson und Will Grayson beide den gleichen Namen haben ist nichts ganz ungewöhnliches. Dass beide aber 17 Jahre sind, beide in Chicago leben und das gleiche Problem haben ist doch etwas außergewöhnlich. Ihr gemeinsames Problem: Die Liebe. Während sich der eine Will nicht eingestehen möchte in seine Schulkameradin verliebt zu sein, der andere Will flüchtet sich in eine Internetliebe, anstatt sich bei seinen Freunden als schwul zu outen. Das Zusammentreffen beider Wills ändert auf ein Schlag die beiden Leben.

Zwei Jungs mit dem gleichen Namen und dem gleichen Problem. Verspricht Spannung, Verwirrung und viel Spaß. Und genau das trifft ein. Viel Spannung, ein wenig Verwirrung und eine menge Spaß. Da es von zwei Autoren geschrieben wurde, habe ich mich gefragt, wie sie es wohl machen, wenn Will und Will aufeinandertreffen und merkt man den Charakter noch, wenn einer der Autoren, den Will des Anderen übernimmt. Kurz geagt: Ja.
Der Aufbau der Story ist einfach, aber genial, wie man so schön sagen könnte. John Green und David Levithan schaffen es, trotz zwei Sichten, die Geschichten parallel verlaufen zu lassen. Die Geschichte stieg mit jeder Seite. Und um so mehr Seiten ich hinter mich gebracht hatte, desto weniger wollte ich dieses Buch beenden. Nicht weil es schlecht war, sondern weil ich wollte, dass es immer weiter geht.

Die Charaktere

Will & Will ist ein Buch, dessen Charaktere mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Sei es der Will, der in seine Mitschülerin verliebt ist, ohne es selbst zu bemerken, der Will dem der Mut fehlt sich als schwul zu outen oder Tiny, der mit seinem schwul sein absolut gar keine Probleme hat. Aber auch Jane, die heimliche Liebe mit dem Starken Charakter und einem Hang zu Schrödingers Katze ist mir ans Herz gewachsen.
Man wünscht allen, dass sie ihr Glück finden

Der Schreibstil

Von John Greens Stil bin ich schon ein Fan, jetzt fehlte nur noch David Levithan. Anfangs war ich doch sehr verwirrt von seinem Stil, was daran lag, dass alles in Kleinbuchstaben geschrieben war. Verwirrt schnappte ich mir ein anderes Buch von David Levithan auf meinem Sub und sah, dass es dort nicht so war. Vielleicht konnte man daran erkennen, wer welchen Will schrieb, ohne diese durcheinander zu bringen. Aber ich fand nicht, dass es nötig war. Ich selber hätte sie auch erkannt,wenn alles groß geschrieben wäre. Denn die Stile von John Green und David Levithan unterscheiden sich sichtlich in Will & Will.

Mein Fazit

Je länger ich dieses Buch in der Hand hielt, desto weniger konnte und wollte ich es aus der Hand legen. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man hoff und mann will, dass sie alle ihr Glück finden. Leider muss ich zugeben, dass ich mit dem Ende für den schwulen Will nicht ganz zufrieden war. Lasse ich aber meine Fantasie spielen, wo ich hoffe, dass sie richtig ist und David es sich auch für ihn so gedacht hat, dann bin ich vollkommen zufrieden damit.
Will & Will ist ein Buch, an dem man auf jeden Fall nicht vorbei gehen darf. Es zeigte die Geschichte von zwei Seiten authentisch und mit viel Liebe.



11.10.2015

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

Infos zum Buch

Autor: John Green
Verlag: Hanser Verlag
Seitenanzahl: 336
Genre: Jugendbuch, Drama
Preis: 9,95€
kindle: 9,99€
bei Amazon kaufen










Die Story

Hazel Grace lebt seit ihrer Kindheit mit Krebs. Ihre Lunge kann ohne Hilfe nicht arbeiten. In einer Selbsthilfegruppe, die sie auf Drängen ihrer Mutter hin, hin geht, lernt sie Augustus Walters kennen, der seinen Kumpel Isaac zu dieser Sitzung begleitet. Beide sind sofort von dem anderen fasziniert. Und obwohl Hazel anfangs eher abweisend angeht, verpasst Augustus keine Chance mit ihr zu flirten und ihr den Hof zu machen.

Hazel bezeichnet sich selbst als eine "tickende Zeitbombe" und will den Schaden, wenn sie hoch geht so "gering wie möglich" halten, weswegen sie in Augustus erst nicht mehr als einen guten Bekannten sieht. Doch viele gemeinsame Ereignisse lassen auch sie offener werden.

Was im ersten Moment nach einer 0-8-15 Liebesgeschichte klingt, ist eigentlich auch genau das. Dennoch erzählt John Green eine doch sehr untypische Geschichte, zweier Personen, die sich Stück für Stück ineinander verlieben. Mit der Wahl Krebs als großes Thema seiner Geschichte zu machen, spricht er viele Leser an. Sicher hat fast jeder schon einen geliebten Menschen in dieser schlimmen Reise begeleitet, wenn nicht sogar verloren. Daher können sich viele in Hazel hinein versetzen und ahnen, warum sie sich erst von Augustus abwendet.

Die Story verläuft in einer guten Linie. Nicht zu schnell aber auch nicht so langsam, dass man irgendwann gelangweilt ist. Der Autor schafft es das Thema Liebe und Tod auf einer realistischen Ebene zu halten und zeigt trotzdem das Liebe und Freundschaft wichtiger sind.

Die Charaktere

Es fiel mir wirklich leicht mich in Hazel hinein zu versetzen. Sie erzählt ihre Geschichte mit einem weinendem und einem lachendem Auge, was sie sehr symphatisch macht. Manchmal schafft sie es sogar den Leser vergessen zu lassen, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet.
Augustus ist ebenfalls ein Charakter, den ich selbst gerne als Freund hätte. Die Gründe, warum sich Hazel in ihn verliebt sind vollkommen nachvollziehbar und auch ich habe mich oft bei den Gedanken erwicht, dass er auch bei mir sehr gute Chancen hätte.

Die Charaktere sind im Allgemeinen sehr gut gestaltet und schaffen es in Errinerung zu bleiben. Ob negativ, oder postiv ist jedem selbst überlassen. Man kann sich sowohl in Hazel selbst, als auch ihre Eltern versetzen, oder ahnt, was Isaac durchmachen muss.

Der Schreibstil

Ich bin ein Fan der Ich-Perspektive und wenn sie auch noch gut ist um so mehr. Mir fällt es dann einfacher mich in die erzählende Person hinein zu versetzen. Ebenso kann man Gefühle so auch viel besser an den Leser bringen. Und genau das schafft John Green mit einer Leichtigkeit, als hätte Hazel selbst dieses Buch geschrieben.
Das Schicksal ist ein mieser Verräter lässt sich leicht und flüssig lesen, was es zu einer guten Abendlektüre macht.

Mein Fazit

Bücher dieses Genre sind normalerweise nicht bei mir zu finden. Da Das Schicksal ist ein mieser Verräter aber von allen Seiten her gute Kritiken bekommen hatte, wurde auch ich langsam neugierig auf dieses Werk.
Es besitzt eigentlich alles, aus dem Leben gemacht ist. Humor, Liebe und Drama. Doch von nichts ist irgend etwas zu viel. Alles hat eine gute Menge und so wird man als Leser gänzlich in diese Geschichte gesogen.
Das Buch ist seine Empfehlung wert.


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