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27.09.2018

[ReziEx] Die Welt war so groß - Rona Jaffe

♥Danke an Vorablesen und Ullstein für das Rezensionsexemplar♥

Kurze Zusammenfassung

Emily, Daphne, Annabel und Chris könnten unterschiedlicher nicht sein und doch schweißt sie das Leben auf dem College zusammen. Zwanzig Jahre später treffen sich alle zu einem Klassentreffen wieder und jede hat ihre eigene Geschichte zu erzählen. Geschichten über Ehen, Scheidunen, Liebe, Hass und Angst.

02.12.2017

[ReziEx] QualityLand - Marc-Uwe Kling


Bevor ich zur Rezension komme, eine kurze Geschichte zu dem Buch. Während ich auf der Frankfurter Buchmesse war, habe ich mir das Hörbuch zu QualityLand angehört. Einige Tage später, wo ich bereits zu Hause war erreichte mich ein Bücherpaket. Hervor kam das neue Buch von Marc-Uwe Kling: QualityLand.
Da ich die Geschichte schon kenne, gehe ich in meiner Rezension auch auf das Hörbuch ein und sende trotzdem meinen liebsten Dank an den ullsteinverlag ♥



 
Peter Arbeitsloser sollte eigentlich glücklich sein. Er lebt in der berfekten Welt. Alles ist super: Arbeit, Freizeit, Beziehungen. Alles wird von Algorithmen gebau berechnet und optimiert. Und trotzdem glaubt Peter nicht an diese wunderbare Welt. 
Wenn dieses System so perfekt ist, wie es vorgibt, warum gibt es dann zum Beispiel Drohnen, die an Flugangst leiden?


Mit QualityLand schafft Marc-Uwe Kling eine perfekte Welt. Alles ist perfekt, egal ob es der Job ist, der Partner oder die Hobbys. Das System schneidert einem alles auf den Leib. Nur Peter allein scheint zu wissen, dass QualityLand gar nicht so perfekt ist.
Er macht sich auf den Weg um der Welt zu zeigen, dass auch eine durchsichtige Scheibe einen Sprung haben kann. Schnell stellt sich die Frage, ob es sich bei dieser Utopie nicht um eine Dystopie handelt.

Auch wenn ich das Hörbuch gehört habe, möchte ich doch auf die Gestaltung des Buches eingehen.
Wie einige sicher bemerkt haben, ist QualityLand in zwei Versionen erschienen. Die dunkle und die helle Version. In der Geschichte selbst unterscheiden sie sich nicht. Nur die Werbeslogans zwischen den Kapiteln sind anders.
Richtig, Werbung. Zwischen den einzelnen Kapiteln ertönt ein Gong und man kann sich bei der Werbung etwas entspannen.

Wie auch seine Vorgänger Die Känguru-Trilogie, liest Kling selbst. Er haucht den Charakteren das Leben ein, dass er für sie vorgesehen hat und mach sie dadurch authentisch und lebendiger. Gerade die kleinen Überraschungen des Buches kommen so noch beser rüber.

Das Hörbuch hat mich wirklich gut unterhalten und trotzdem gibt es etwas, was mich nicht gänzlich überzeugt hat. Und hier liegt mein Problem. Ich kann nicht sagen, was es ist. Die Idee hinter QualityLand ist etwas neues, anderes. Doch es scheint an manchen Stellen, dass Marc-Uwe Kling gewollt lustig sein wollte.
Die Idee im Gesamten hat mir wirklich gut gefallen, doch die Umsetzung an manchen Stellen war mir etwas zu schwach.


14.05.2017

Ragdoll - Daniel Cole



Mit einer Todesliste setzt der Killer den Ermittler eine Pflicht. Denn auf dieser steht nicht nur der Name des nächsten Opfers, sondern auch der Zeitpunkt ihres Todes. William Oliver Layton-Fawkes. genannt Wolf, leitet die Ermittlungen gegen den Ragdoll-Killer. Doch mit seinen schwierigen Charakterzügen macht er es seinen Kollegen nicht immer eine Freude. 

Der Klappentext ist kurz, nicht sehr vielsagend, macht aber neugierig. Man möchte wissen, wer hinter diesen Morden steckt und warum die Liste. Doch die Story konnte mich nicht überzeugen. Sie wirkte in die Länge gezogen und Spannung kam für mich auch nicht auf, was ich wirklich schade fand. Die Art der Morde war gut gewählt, aber das, was drum herum passierte, konnte mich einfach nicht packen. Hier und da kam zwar ein wenig Spannung auf, aber die hielt sich nur für wenige Seiten.

Wie oben schon angeschnitten, wirkte die Story oft sehr langgezogen auf mich. Beim Schreibstil hatte ich das Gegenteil. Er war hektisch und ich musste einige Sätze mehrmals lesen um den Sinn hinter diesen zu verstehen.
Die Szenenwechsel sind ebenso plötzlich, aber meist dauerte es nicht sehr lange, bis man sich eingefunden hatte.

Mit den Charakteren konnte ich leider so gar nichts anfangen. Besonders Wolf, der Protagonist, war mir unsympathisch. Alles auf eigene Faust zu machen und auf den Rest einfach zu pfeifen, kommt nicht immer gut an. Und natürlich fliegen alle Frauen auf ihn und er kommt damit auch durch. Genau so war es für mich schwer die Nebencharaktere auseinander zu halten und ich musste wirklich überlegen, wer welche Rolle spielte.

Ragdoll ist ein Thriller, der einen guten Ansatz hatte, diesen aber nicht Umsetzen konnte. Der Fall mit all seinen Hintergründen und Überlegungen hatte großes Potenzial. Doch der hektische Schreibstil und die unfreundlichen Charaktere haben das ganze leider ziemlich nach unten gezogen. Es hätte wirklich solide werden können und es tut mir fast schon leid, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte.







10.12.2016

Verletzung - Manuela Obermeier


Story:
Hauptkommissarin Toni Stieglitz ist auf der Flucht vor ihrem Exfreund Mike. Denn dieser schlug und misshandelte sie. Niemand darf wissen wo sie wohnt.
Gleichzeitig beginnt eine Mordserie in München. Mehrere Frauen werden brutal ermordet und es scheint kein Zusammenhang zwischen ihnen zu geben. Dabei wird sie von einem mysteriösen Schatten verfolgt.

Der Hauptgedanke der Story hat mir gut gefallen. Das Motiv des Mörders ist mir so noch nicht untergekommen. Das war allerdings auch einer der wenigen Gründe, warum ich das Buch nicht abgebrochen habe.
Das Stalking, welches im Klappentext so groß beschrieben wurde, kam kaum vor. Hin und wieder wurde das Thema kurz aufgegriffen. Schade, denn der Grundgedanke hat mir wirklich gut gefallen.

Schreibstil:
Auch wenn Verletzung der Debutroman von Manuela Obermeier ist, hat mir der Schreibstil gut gefallen. Hier und da gibt es natürlich Verbesserungen, so hätte ich mir eine etwas detailierte Beschreibung der Umgebung gewünscht, was die Taten und Inszenierungen der Leichen betraf. Da es aber nur meine eigene Meinung ist, ist es natürlich nicht sehr schlimm.

Charaktere:
Für mich sind Charaktere in einem Buch mit das wichtigste. Und hier kommen wir zu dem Punkt, der mir am wenigsten gefallen hat. Die Charaktere waren für mich ziemlich oberflächlich und ich konnte keinen Bezug zu ihnen aufstellen.
Toni Stieglitz war mir ziemlich unsymphatisch. Ihr kurzer Geduldsfaden ging mir sehr schnell auf die Nerven un auch ihre Handlungen konnte ich manchmal nicht nach vollziehen.
Frauen werden in den Hirnen der meisten Männer als Sexobjekt gesehen, was sehr schnell auf die Nerven gehen konnte.

Fazit:
Verletzung hat Potenzial und wie bereits erwähnt gefällt mir der Grundgedanke. Das Motiv des Mörders ist mir so noch nicht unter gekommen, aber ich habe einiges vermisst. So zum Beispiel greifbare Charaktere und manch nachvollziehbare Handlung.
Da Verletzung der erste Teil des Toni-Stieglitz-Fall ist, weiß ich nicht, ob noch mehr zum Thema Stalking kommt.
Kurz gesagt konnte ich das Buch nicht so genießen wie ich es wollte.




Vielen Dank an den Ullstein Verlag, die mir Verletzung als Rezi-Exemplar haben zukommen lassen




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